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Die Bundestheater-Holding, die im Eigentum der Republik Österreich steht, verwaltet ein jährliches Budget von rund 210 Millionen Euro und beschäftigt insgesamt rund 2.500 Mitarbeiter. Sie ist Alleineigentümerin von drei Tochtergesellschaften – der Burgtheater GmbH, der Wiener Staatsoper GmbH, der Volksoper Wien GmbH – und Mehrheitseigentümerin (51,1%) der Theaterservice GmbH. Die übrigen 48,9% sind zu gleichen Teilen (jeweils 16,3%) auf die drei Theatergesellschaften Burgtheater GmbH, Wiener Staatsoper GmbH und Volksoper Wien GmbH verteilt.
Die Theaterservice GmbH ihrerseits ist Eigentümerin der ART FOR ART Kreativ-Werkstätten GmbH.
Das "Wiener Staatsballett", zu dem die bisherigen Ballett-Kompanien der Wiener Staatsoper und Volksoper Wien vereinigt wurden, ist eine künstlerisch und finanziell autonome - den beiden Musiktheatern nachgeordnete - ARGE.
Als „Konzernmutter“ bietet die Bundestheater-Holding ihren Tochtergesellschaften auch Serviceleistungen, etwa in Rechts- und Steuer-, in Budget- und Finanzfragen, an.
Als „Konzernspitze“ erfüllt die Bundestheater-Holding in Abstimmung mit ihren Tochtergesellschaften, also auf konsensualem Wege, die Funktion eines Ansprechpartners gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Organ der Bundestheater-Holding ist schließlich auch ein Publikumsforum, das die Interessen der Besucher der Bühnengesellschaften wahrnehmen soll. Wesentliche Rechtsgrundlagen sind das Bundestheaterorganisationsgesetz (BThOG) und die Errichtungserklärung vom 21. Juni 1999 (Gesellschaftsvertrag).
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